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Ernährung und

Angstzustände

Viele Menschen leiden unter Angstzuständen. Was hat Ernährung damit zu tun? Sehr viel. Studien weisen einen direkten Zusammenhang zwischen der Nährstoffversorgung unseres Körpers und dem Zustand der menschlichen Psyche nach.

Zwar sind Angstgefühle ganz natürliche Reaktionen auf belastende Situationen wie ein Umzug, eine Scheidung oder eine berufliche Entscheidung. Lange anhaltende Angstzustände ohne tatsächlichen Auslöser können sich jedoch negativ auf den Körper auswirken.

Angst ist eine natürliche Reaktion auf eine drohende Gefahr, Kampf- oder Fluchtreaktion, welche zur Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern im Körper führt. Dieser biologische Prozess, der uns bei potenziellen Gefahrensituation Energie für überlebenssicherndes Verhalten gibt.

Angst kann auch Symptom einer zugrunde liegenden Störung sein, wie zum Beispiel:

  • Phobien, wie Agoraphobia - Angst vor einer bestimmten Umgebung
  • Posttraumatisches Stress-Syndrom (PTSS)
  • Generalisierte Angststörung
  • Soziale Angst - übertriebene unbegründete Angst vor bestimmten sozialen Situationen
  • Panikattacken
  • Zwangsstörung - innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken

Studien zufolge können folgende Pflanzenwirkstoffe und Nahrungsergänzungsmittel bei der Linderung von Angstzuständen helfen:

  • Glycin ist eine Aminosäure, welche die Gehirnfunktionen verbessert
  • GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist ein Neurotransmitter im Gehirn, der sich beruhigend auf das überaktive Gehirn auswirkt
  • Tryptophan ist als Aminosäure eine Vorstufe von Neurotransmittern, die eine beruhigende Wirkung haben
  • L-Theanin sorgt für die Ausschüttung von Neurotransmittern und steigert die GABA-Aktivität im Gehirn
  • Taurin trägt zur Verbesserung der Nervenfunktionen bei, indem es entsprechende Rezeptoren im Gehirn aktiviert
  • L-Lysin ist eine Aminosäure und ebenfalls ein Vorläufer von Neurotransmittern, die bei Stress und Angst eine Rolle spielen
  • Ashwaganda (Schlafbeere) hilft dem Körper, sich an Stress anzupassen
  • Rosenwurz (Rhodiola rosea) kann in Stresssituationen helfen, die Leistung zu steigern und die Stimmung zu verbessern
  • Niacin ist eine Form von Vitamin B3 und wirkt beruhigend und somit angstlösend
  • Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat) hilft dem Nervensystem und bei Kopfschmerzen
  • Magnesium ist ein Mineralstoff, der zur Entspannung der Muskeln beiträgt und im Gehirn Nervenrezeptoren für GABA aktiviert und zudem an mehr als 300 enzymatischen Abläufen beteiligt ist
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Noch Fragen?
Ich erkläre Ihnen gerne Ihre Fragen über die Auswirkung von Vitaminen, Spurenelementen und Enzymen auf Körper und Psyche.

Bitte kontaktieren Sie mich auch, wenn Sie eine Vitalstoffberatung in Ergänzung zu einer laufenden Psychotherapie wünschen.
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